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Bericht zur Eröffnung von “Eine Stadt. Ein Buch” mit Mario Vargas Llosa
(inkl. Fotos und Video)
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Nächste Woche ist es so weit:
Gleich 2 international bekannte Autoren kommen nach Wien und stellen ihre Bücher vor!
TERMINE
18.10., 12 Uhr, Hauptbücherei
Eröffnung von “Eine Stadt. Ein Buch” durch Michael Häupl + Mario Vargas Llosa
Veranstaltung
18.10., 19 Uhr, Fernwärme Wien Spittelau (Spittelauer Lände 45, U4-Station Spittelau)
öffentliche Lesung mit Mario Vargas Llosa
Veranstaltung
19.10., 20 Uhr, Burgtheater
Umberto Eco liest aus seinem neuen Buch “Der Friedhof in Prag”
Veranstaltung
…
Umberto Eco, “Der Friedhof in Prag”
Wahrscheinlich hat schon jede/r, die/der irgendwann an der Uni war, schon mal etwas von Umberto Eco gehört. Er ist nämlich nicht nur Schriftsteller, sondern auch Philosoph und Medienwissenschafter. Eines der bekanntesten Werke des italienischen Geisteswissenschaftlers ist wohl “Der Name der Rose”, der u.a. mit Sean Connery verfilmt wurde. Nächste Woche stellt er sein neuestes Buch “Der Friedhof in Prag” vor, für den er eine der bekanntesten Fälschungen des 19. Jhdts. bzw. der Menschheitsgeschichte, “Die Protokolle der Weisen von Zion”, die als eine der Quellen des Antisemetismus gilt, erneut auswertete.
Sein Buch wird teils heftig kritisiert, als Beispiel hier eine Kritik aus dem Falter (10.10.2011) und ein Artikel der Südeutschen Zeitung (als “Antwort” darauf ein kurzer Kommentar im Perlentaucher). Etwas positiver fällt die Rezension auf 3sat aus, die auch die Wirkungsgeschichte der Protokolle zu erläutern versucht.
Mario Vargas Llosa, “El hablador”/”Der Geschichtenerzähler“
Literaturnobelpreisträger 2010, Peru
Im Zuge der Aktion “Eine Stadt. Ein Buch” werden nächste Woche 100.000 Exemplare von Mario Vargas Llosas Buch “El hablador”, “Der Geschichtenerzähler”, gratis verteilt.
Auf der Homepage von “Eine Stadt. Ein Buch” findet man mehr Informationen zum Autor und seinem Werk, außerdem wurde ein Interview mit Mario Vargas Llosa gemacht. Auf seiner Homepage findet man Informationen zu seiner Person und seinem Werk auf Spanisch.
Mario Vargas Llosa weist in seinen Werken immer wieder auf die Subjektivität der Realität hin, Fiktion und Wirklichkeit fließen des Öfteren ineinander. In “Der Geschichtenerzähler” geht es um einen peruanischen Forscher, der sich in den Amazonas-Urwald begibt, um mehr über das Volk der Machiguengas zu erfahren. In einer Rezension auf amazon wird beschrieben, dass die Machiguengas bei einer Erscheinung die naheliegendste Erklärung zu Wahrheit deklarieren – was dem Rezensenten die Augen hinsichtlich der Ähnlichkeit der “westlichen” Denkweise und Wahrheitsfindung geöffnet hat.