Die Aktion “Eine Stadt. Ein Buch”
Vor ein paar Tagen habe ich die Eröffnung von “Eine Stadt. Ein Buch” mit Mario Vargas Llosa (sowie die Lesung von Umberto Eco morgen) schon angekündigt. Bei dieser Aktion, die bereits zum zehnten Mal in Wien und heuer auch das erste Mal in Berlin stattfindet, werden 100.000 Gratis-Exemplare eines Buches in Wien bzw. Berlin verteilt.
Die Eröffnung fand heute, am 18.10.2011, in der Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz um 12 Uhr im Foyer im Eingangsbereich statt.
Das Buch, das verteilt wurde, ist “El hablador”/”Der Geschichtenerzähler” von Mario Vargas Llosa, dem Literaturnobelpreisträger 2010.
Verteilung der Bücher
Im Foyer der Hauptbücherei gab es einen großen Tresen, auf dem die Bücher fein säuberlich geschichtet dalagen, um von den hübschen jungen Damen hinter dem Tisch mit einem charmanten Lächeln an sehr früh gekommene BesucherInnen verteilt zu werden. Kurz bevor die Eröffnung losging, wurde der Büchertisch noch einmal aufgefüllt, alles schön geordnet und die Kameraleute drängten sich hinter den Tresen, wo Mario Vargas Llosa kurze Zeit später von einem Vertreter Michael Häupls, der wegen anderer Verpflichtungen nicht kommen konnte, begrüßt wurde. Ihm wurde eine Dame zur Seite gestellt, die synchron alles, was der Moderator ansprach und fragte, für den Autor übersetzte. Mario Vargas Llosas spanische Ausführungen zu seinem Buch übertrug sie immer wieder zwischendurch für das Publikum ins Deutsche.
Ruth Klüger, deren Autobiografie “weiter leben” im Zuge der Aktion im Jahr 2008 verteilt wurde, war übrigens auch anwesend und wurde kurz zwischendurch begrüßt.
Auf die Frage, warum er dieses Buch geschrieben habe…
antwortete Mario Vargas Llosa sehr ausführlich.
Mittlerweile ist mein Video auf youtube online, das die spanischen Ausführungen Mario Vargas Llosas inklusive der deutschen Übersetzungen zeigt. Es ist ein Amateurvideo, deshalb bitte ich die Qualität hinsichtlich Kameraführung und Tonqualität zu entschuldigen.
In nächster Zeit möchte ich zusätzlich eine Transkription des Videos online stellen.
Auf die Frage, wie ihm Wien gefalle…
(eine Frage, die natürlich nie fehlen darf), meinte Mario Vargas Llosa, dass Wien eine der schönsten Städte sei, die er kenne. Sie habe einige große Denker hervorgebracht, die sein Werk geprägt haben. Außerdem liebe er die Wiener Cafés. Er würde gerne für längere Zeit hier bleiben und (mit einem charmanten Lächeln) einen Roman im Café Landtmann schreiben.
Symbolisch verteilte…
Mario Vargas Llosa dann nach dem kleinen “Interview” einige seiner Bücher an die ZuseherInnen und LeserInnen, die gekommen waren, um ihn zu sehen. Es waren nicht wenige angesichts der Tatsache, dass die Eröffnung an einem Wochentag zu Mittag stattfand.
Lesung Mario Vargas Llosa
Die Lesung mit Mario Vargas Llosa fand heute, 18.10.2011, um 19 Uhr in der Spittelauer Lände 45 statt. Leider erstreckte sich die Menschenschlange über die Spittelauer Brücke, man hätte sich wohl 1-2 Stunden anstellen müssen, um in die Nähe des Eingangs zu gelangen. Deshalb habe ich, weil ich diese Zeit auf Grund verschiedener Verpflichtungen momentan nicht habe, leider wieder den Heimweg antreten müssen. Vielleicht gibt es ja andere, die bei der Lesung dabei waren und darüber berichten können!







Cool. Schöner Bericht!
Das sieht aus wie.. eine Menge Menschen. Du hattest recht mit der Schlange, Wahnsinn..
Viele Grüße..